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Europameisterschaft U23 2021

Rafael Artho und Björn Vogel auf Platz auf Platz 6

Neuer Europameister ist Deutschland 2 Sangerhausen

In Mosnang im Oberstufenzentrum trafen sich 10 starke U23 Teams aus den

Ländern Frankreich, Tschechien, Deutschland, Österreich und Gastgeber

Schweiz um endlich wieder einen Europameister der Kategorie U23 zu küren.

Im 2020 fiel die Europameisterschaft dem Coronavirus zum Opfer.

Favoriten gab es viele am Start, Deutschland 1 sind 2 mehrfache U19 Europameister

und weil sie aus Deutschland kommen gehören sie immer zu den Favoriten.

Tschechien 1 und 2 auch mit 2 starken Teams, auch schon mehrmals gespielt

und Medaillen gewonnen an den U19 Europameisterschaften. Das gleiche

gilt auch für Österreich 1 und 2. Aussenseiter auf dem Papier sind vielleicht

die Franzosen, die man in der Radballszene so gar nicht kennt, aber auf

gepasst. Und die Schweiz ? Die Schweiz dürfte als Gastgeber dieser Europameisterschaft

3 Teams ins Rennen schicken. Schweiz 1 und 2 mit Yannick und

Timon Fröhlich, sowie Valentin Stadler und Jan Brand des RC Altdorf gehören

ganz sicher auch zu den Favoriten in ihren Gruppen 1 und 2. Als 3. Team für

die Schweiz spielten Rafael Artho und Björn Vogel vom RMV Mosnang. Sie profitierten

von der Wildcard als Veranstalter, weil Björn Vogel die ganze Qualifikation

in der Schweiz wegen eines Schlüsselbeinbruchs ausgefallen war.


Vorrunde Gruppe 2


Schweiz 1 mit Timon und Yannick Fröhlich, Deutschland 1 mit Eric und Tim Lehmann,

Österreich 2 mit Philipp Schwendinger und Elias Gabriel, Tschechien 2 mit

Stephan Urbanek und Martin Drabalek und dazu Schweiz 3 RMV Mosnang mit Björn

Vogel und Rafael Artho. Was für eine Hammergruppe, aber eben einfache Spiele

wird es keine geben an dieser U23 Europameisterschaft.


Schweiz 1 – Schweiz 3 6:3 (Halbzeit 4:0)


Natürlich das Schweizerduell Schweiz 1 Altdorf gegen Schweiz 3 RMV Mosnang als

Startspiel. Beiden Teams war klar, die Freundschaft musste für 14 Minuten auf die

Seite gelegt werden. Vor 1 Woche im Trainingslager in Altdorf durften Rafael Artho

und Björn Vogel bei der Familie Fröhlich noch übernachten. Aber dies war jetzt alles

Nebensache, jetzt ging es darum sich eine gute Ausganglage in dieser Gruppe zu

holen, am besten mit einem Sieg. Was für ein Start, Schweiz 3 mit Rafael Artho begann

stark, Altdorf konterte und hat viel Glück. Mosnang hat bis zur Pause 2 Pfostenschüsse,

Altdorf machte 4 Tore und so stand es brutal aus Sicht der Mosliger 4:0 für

Schweiz 1. Mosnang blies in der 2. Halbzeit zur Aufholjagt doch mehr als 3:6 war

nicht mehr drin. Dafür spielte Altdorf einfach zu clever.


















Tschechien 2 – Schweiz 3 1:8 (Halbzeit 0:3)


Als 2. Gegner stand Tschechien 2 auf dem Spielfeld bereit. Ein Vorteil für die

Schweizer, sie spielten bereits ihr 2. Spiel, für Tschechien 2 war es das Startspiel.

Gegen die Tschechen hatte man gute Erinnerungen, denn an der U19 Europameisterschaft

hatte man das Team im Spiel um Bronze geschlagen. Die Tschechen wurden

von den Schweizer von 1. Minute an unter grossen Druck gesetzt. Man wollte mit

schnellem Spiel die Tschechen zermürben. Dies gelang perfekt von A – Z. Halbzeit

3:0 für die Schweiz, Endresultat 8:1. So konnte es weiter gehen.


Österreich 2 – Schweiz 3 3:6 (Halbzeit 1:3)


Als 3. Gegner stand Österreich 2 auf dem Spielplan. Sie erspielten sich Ende August

an der U19 Europameisterschaft die Silbermedaille. Also das jüngste Team im ganzen

Feld, was die Aufgabe aber sicher nicht einfacher machte. Die jungen Wilden

aus dem Vorarlberg kämpften bis zum Unfall. Die Schweizer mit Rafael Artho und

Björn Vogel lagen aber von der 1. Minuten an in Führung. Die Österreicher gaben

aber nie auf und das Spiel war erst 3 Minuten vor Schluss entschieden, als die

Schweizer endlich einen 3 Toren Vorsprung mit 5:2 heraus gespielt hatten.


Deutschland 1 – Schweiz 3 4:1 Halbzeit 3:0


Als letzter Gegner machte sich Deutschland 1 aus Grosskoschen bereit. Gegen die

Brüder Lehmann hatte man an der Junioren Europameisterschaft im 2018 in Bazenheid

im Halbfinal im 4 Meter Schiessen verloren. Der Start war gar nicht nach dem

Willen der Schweizer, nach 10 Sekunden zappelte der Ball nach dem ersten schönen

Angriff der Deutschen bereits im Netz. Rafael Artho und Björn arbeitet viel auf dem

Feld, sie versuchten alles, doch es klappt nicht so wie sie es wollten. Bis zur Pause

erhöhten die Deutschen auf 3:0. Mit diesem Polster liessen sie nichts mehr anbrennen

und gewannen die Partie mit 4:1 gegen Schweiz 3. So verliess man zum 2x das

Spielfeld als Verlierer, was hiess, dass man die Halbfinals nicht mehr erreichen

würde. In den beiden Spielen gegen Schweiz 1 und Deutschland 1 spürte man einfach

noch den Trainingsrückstand von Björn Vogel und Rafael Artho, nach der Verletzung

von Björn Vogel. Er steht erst seit 6 Wochen wieder im Training. So lag heute

nicht mehr drin als Platz 3 in dieser starken Gruppe.

Halbfinals mit Deutschland 2 gegen Schweiz 1 und Deutschland 1 gegen

Tschechien 1


Im 1. Halbfinal war alles offen, denn beide Teams sollten auf Augenhöhe sein.

Deutschland 2 schlug in einem packenden Spiel Schweiz 1 mit 5 : 3 und zog ins Finale

ein.

Im 2. Halbfinal spielten Deutschland 1 gegen Tschechien 1. Hier war der Favorit klar,

denn Tschechien 1 hat sich gerade noch in die Halbfinal gemogelt. Deutschland 1

siegte mit 8:1 klar.


Im Spiel um Platz 5 und 6 trafen Schweiz 3 mit Rafael Artho und Björn Vogel sowie

Österreich 1 mit Maximilian Schwendinger und Bastian Arnoldi aufeinander. Für

beide Teams noch ein Trostspiel, denn beide hatten sich Hoffnungen gemacht auf einen

Halbfinalplatz. Das Spiel war keine Augenweide für die Zuschauer, denn schon

sehr schnell entwickelte sich ein Spiel der kleinen und grossen Nettigkeiten gegeneinander,

denn so richtig Freunde ist mal nicht. Hier mal ein Foul, da mal ein Stossen,

da mal ein Reklamieren usw. So waren gute Torszenen Mangelware und doch führte

Österreich zur Pause mit 1:0 nach einem 4 Meter gegen die Schweiz. In der 2.Halbzeit

drückten die Schweizer auf den Ausgleich, doch es brauchte sehr viel Aufwand

bis dieser endlich kam mit einem herrlichen Schuss ins Lattenkreuz von Björn Vogel.

Doch Österreich packte die Chance gleich nach dem Ausgleich wieder zur Führung

zum 2:1. In der letzten Minuten dann Szenen, warum die Österreicher unbeliebt

sind.5 Eckbälle hinter einander immer direkt geschossen vom Österreicher direkt auf

den Körper von Björn Vogel, so dass der Ball wieder ins Aus kullerte zum nächsten

Eckball. Nach dem Eckball mit einem Grinsen beim Tor vorbeifahren und wieder der

nächste Ball direkt auf Björn. Am Schluss war man froh, war das Spiel vorbei, auch

wenn man es 1:2 verloren hatte. So kamen Björn Vogel und Rafael Artho an ihrer 2.

U23 EM auf den 6. Platz.

Im Final gab es ein Deutsches Duell, das bis ins 4 Meter Scheissen ging. Neuer Europameister U23 ist Deutschland 2 Sangerhausen.


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